Video: Gedenken an den Todestag von Che Guevara

Am 9. Oktober 1967 starb Che Guevara in Bolivien. Er war kurz vorher in die Hände bolivianischer Militärs gefallen. Damit war der Versuch von Che Guevara, nach Kuba mit Bolivien eine zweite sozialistische Revolution in Lateinamerika herbeizuführen, gescheitert. Die Lage in dem südamerikanischen Land spitzte sich zu und 1971 putschte General Banzer. Es folgte ein Jahrzehnt der Herrschaft der Militärs. Folter, Verschwindenlassen und politische Morde waren an der Tagesordnung. Dabei profitierten die Militärs in Bolivien vom Know How geflohener Nazis aus Europa. So stand nach Informationen des Internetportals Amerika21.de Klaus Barbie auf der Gehaltsliste des BND. Seine Aufgabe: die Militärs im Kampf gegen linke Gruppen zu unterstützen. Klaus Barbie hatte sich nach dem II Weltkrieg aus Europa abgesetzt. Als Gestapo-Chef von Lyon war er an zahlreichen Morden und Folterungen beteiligt. Mit Hilfe der USA und des Vatikans gelangte er nach Bolivien.

Teatro Trono gedenkt am Todestag von Che Guevara den Widerstandskämpfer*innen gegen Militärdiktatur und Nationalsozialismus from COMPA Berlin on Vimeo.