Berlin – 23 Prozent Migration

„Wir liegen dazwischen“ meinten Jugendliche aus Neukölln in Interviews, bei denen sie zu ihrem Verhältnis zur Berliner Gesellschaft gefragt wurden. Im Projekt Migrationserfahrungen – Wege nach Neukölln von Andrea Behrendt erzählen Jugendliche, wie sie sich in Berlin fühlen. Der Dokumentarfilm Neukölln Unlimited erzählt die Geschichte von Hassan, Lial und Maradonna. Der Film zeigt auch, dass die Willkommenskultur in Deutschland insbesondere bei Politiker*innen und bei Behörden nicht ausgeprägt ist. Immer wieder stehen die Jugendlichen bürokratischen Hürden gegenüber und sind von Ausweisung bedroht.


Trailer Neukölln Unlimited

23 Prozent haben laut der Statistik in Berlin einen Migrationshintergrund. Migrationshintergrund heißt, die Person, ihre Eltern oder Großeltern sind nach 1949 in Deutschland eingewandert. Schwaben, Bayern, Niedersachsen und Westfalen, die nach Berlin gezogen sind, werden nicht zu der Gruppe der Migranten*innen gerechnet.